Schlechte und schlecht integrierte Unternehmenskommunikation und ihre Kosten

Sicherlich ist die Zero-Toleranz-Lösung für E-Mail in der internen Unternehmenskommunikation, über die ich Ende letzten Jahres schrieb, ein radikaler Schritt. Aber auch weniger radikale Schritte zugunsten einer verbesserten Effizienz der internen und externen Kommunikation, und der Ermöglichung von Kooperation und Kollaboration, sind oft mit substantiellen Investitionen verbunden.

Wie verhalten sich solch substantielle Investitionen mit bestehenden Kommunikationskanälen, in die in der Vergangenheit investiert worden war, oder gar zu E-Mail als einem Kanal, der zumindest gefühlt „nichts kostet“? Tatsächlich ist es so, daß schlechte und unzureichend integrierte Kommunikation ein Unternehmen sogar eine ganze Menge kostet — Kosten, die bei Licht betrachtet, erheblich höher sind als Investitionen in eine geeignete Kommunikations-Infrastruktur.

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Interne Kommunikation für den internen Markt: Die Wahl der Werkzeuge

Eigentlich sollte längst nicht mehr über die Grundsatzentscheidung diskutiert werden, Social Media-Tools für die externe oder interne Unternehmenskommunikation einzusetzen, sondern vielmehr über die Palette der möglichen Werkzeuge und ihre potentielle Nützlichkeit. Soziale Netzwerk-Tools nach dem Vorbild von Facebook, Microblogging-Tools nach dem Vorbild von Twitter, Blogs, Wikis, News-Feeds, Podcasts und viele andere Formen von Social Media werden von unterschiedlichen Demographien unterschiedlich genutzt. Der stärkste Anstieg bei Twitter-Nutzern zum Beispiel fand sich letztes Jahr in der Altersgruppe der 25-34-jährigen, während Facebook speziell in Deutschland in erheblich stärkerem Maße sowohl ältere wie jüngere Nutzer erreicht. Bildung, Einkommen, ethnischer und kultureller Hintergrund und weitere demographische Marker spielen ebenfalls eine Rolle.

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Return On Invest

Ja, einen Return On Invest für Kommunikation zu definieren ist schlecht möglich und unwissenschaftlich. Dies gilt auch für die interne Kommunikation in Unternehmen. Trotzdem darf man selbige nutzen, um Motivation, Produktivität, Loyalität, Innovationskraft und Krisensicherheit zu steigern und somit auch Umsatz und Gewinn. Und man darf sie auch nutzen, um Fluktuation, Resignation und innere Kündigung zu reduzieren… was ebenfalls nicht schlecht für die Kasse ist.

Nur sollte der Fehler vermieden werden, Kommunikation primär um des Profits willen zu betreiben. Menschen neigen dazu, anders als gewollt zu reagieren, wenn sie sich benutzt oder manipuliert fühlen – Das Authentizität eines der wichtigsten Elemente von erfolgreicher Kommunikation ist, ist auch nicht erst seit gestern bekannt.

Trotzdem erlauben wir uns hier ein paar Gedankenspielchen. Appetitanreger; sozusagen.

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Zero Tolerance: Die Verbannung von E-Mail aus der internen Unternehmenskommunikation

Bereits Anfang des Jahres wurde berichtet, daß der in Frankreich ansässige internationale IT-Dienstleister Atos mit 74.000 Mitarbeitern den unternehmensinternen Gebrauch von E-Mail einstellen will. Der IT-News-Service Golem schrieb im Februar 2011, Atos wolle „innerhalb von drei Jahren zum ‚Null-E-Mail-Unternehmen‘ werden. Mitarbeiter sollen ab dann komplett auf E-Mails zur Kommunikation untereinander verzichten.“ Nun hat Atos nachgelegt: CEO Thierry Breton will die “Zero Email Policy” für die interne Unternehmenskommunikation bis August 2013 durchgesetzt haben.

In meinem Blogpost „Filterversagen in Corporate E-Mail: Kollaboration, Konversation und Knowledge Management“ schrieb ich, daß E-Mail das denkbar ungeeignetste Werkzeug sei für Kollaboration, Konversation und Knowledge Management in der internen Unternehmenskommunikation. Aber läßt sich E-Mail vollständig durch geeignetere Kommunikationswerkzeuge ersetzen, und wenn ja, wäre dies tatsächlich sinnvoll?

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Web2.0 find its Payday

Nun ist es ein Jahr her, dass McKinsey seine beachtete Studie “The rise of the networked enterprise: Web 2.0 finds its payday” vorgestellt hat. Und ja, wir unterschreiben immer noch die Aussage dieser Studie, die McKinsey in seinem Quarterly Magazin zusammen gefasst hat:

The imperative for business leaders is clear: falling behind in creating internal and external networks could be a critical mistake. Executives need to push their organizations toward becoming fully networked enterprises.

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Die Kluft in der Kommunikationskultur: Zwischen Software-Moloch und Werkzeug-Sammelsurium

In vielen Bereichen, privaten wie geschäftlichen, gibt es wechselnde Trends zwischen zwei Polen: Auf der einen Seite Generalisten, auf der anderen Seite Spezialisten. Auf der einen Seite Integrated Systems, auf der anderen Seite Best of Breed. Auf der einen Seite Software oder Gadgets, die „einfach alles können“, auf der anderen Seite solche, die nur wenig können, dies aber dafür “insanely good”. Auf der einen Seite Dienstleister, die „alles aus einer Hand“ anbieten, auf der anderen Seite aufgabenspezifische Top-Performer. Auf der einen Seite monolithische Applikationen, auf der anderen Seite Grabbelkisten voller digitaler Tools.

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Social Media Monitoring als Basis für Mitarbeiter-Zufriedenheit und Umsatz

In den uns unmittelbar umgebenden Netzwerken erscheint uns dies selbstverständlich: Wenn wir wissen möchten, wie es den Menschen um uns herum geht, müssen wir aufmerksam sein und zuhören. Warum viele Unternehmen dies nicht mit Ihren Kunden machen, bleibt ein Geheimnis.

Das Social Web ermöglicht uns, unseren Kunden intensiv zuzuhören. Ihre Vorlieben und Wünsche kennenzulernen und uns in ihre Lage zu versetzen. Wir können individuell auf sie eingehen und positive wie negative Situationen begleiten und verstehen.

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Filterversagen in Corporate E-Mail: Kollaboration, Konversation und Knowledge Management

Eine Agentur, für die ich als Senior CD Text & Kommunikation arbeitete, bekam von einem global distribuierten Marktführer im B2B den Auftrag, eine aufwendige E-Mail-Etikette zu verfassen: welche Arten von Informationen via E-Mail übermittelt werden sollen und welche in andere Medien gehören vom Postbrief bis zum persönlichen Gespräch, wer unter welchen Umständen ins Cc: zu setzen und wie eine E-Mail aufzubauen sei.

An dieser Geschichte ist nichts Außergewöhnliches — außer, daß sie sich nicht 1998 abspielte, sondern 2008.

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richtwert auf dem Deutschen Handelskongress

Eingeladen von PwC bin ich dieses Jahr auf dem Podium des Deutschen Handelskongress‘ in Berlin (siehe dazu auch den Artikel auf der richtwert Website und bei mir im Blog).

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Das heisse Eisen – Whistleblower

Die Studiozeit im Deutschlandfunk widmete sich ausführlich dem brisanten Thema: Whistleblowing. Ein überaus wichtiges Thema für Unternehmen. Denn in Unternehmen arbeiten Menschen, Menschen mit Fehlern, mit Schwächen, mit persönlichen Problemen und eventuell sogar mit bösen Absichten oder fehlgeleitetem Egoismus.

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