Veränderung der Arbeitswelten durch Technologien

Unsere gewohnten Arbeitswelten befinden sich am Beginn eines großen Wandels. In den nächsten Jahren wird mehr Technologie in den Arbeitsmarkt drängen, als jemals zuvor in der Geschichte. Und was wir bisher als “schnellen Wandel” empfunden haben, wird uns schon in wenigen Jahren wie wünschenswerte Ferien vorkommen.

Das wird völlig neue Konzepte für die internen und externen Prozesse, den Einsatz von Menschen und Software, aber auch wichtige Themen wie “IT-Sicherheit”, Nachhaltigkeit und nicht zuletzt “Social Responsibility” verlangen.

Diese Technologien sind extrem heterogen und trotzdem werden teilweise enorme Wechselwirkungen und gegenseitige Verstärkungseffekte erwartet.

Was sind dies für Technologien?
Schon heute erleben wir die exorbitanten Auswirkungen der Robotik in der Industrie, und der Computerisierung in der Wirtschaft. Diese Entwicklung wird sich beschleunigt fortsetzen. Das bedeutet auf der einen Seite, dass weitere Arbeitsprozesse einfacher, schneller und effektiver von Software vorgenommen werden können und auf der anderen Seite, dass zahlreiche Arbeitsplätze sich nachhaltig verändern werden.

Was noch vor wenigen Jahren nach Science-Fiction klang, ist heute im Apples “Siri” für wenige hundert Euro für Jedermann zu kaufen. Etwas teuer und noch nicht serienreif ist “Watson” von IBM, dessen erklärtes Ziel es ist, medizinische Dienste leisten zu können.

Schon vor einiger Zeit gewann Watson eindrucksvoll im US-TV gegen die Champions von Jeopardy:

Eine umfangreichere Liste “disruptiver Technologien” habe ich in meinem eigenen Blog zusammengefasst. Darunter auch die hier angesprochenen “Computing” und “Künstliche Intelligenz” (dort auch mehr zu “Watson”).

Was ist zu tun?
Für Unternehmen bedeutet dies zahlreiche Herausforderungen nach Innen, wie nach Außen:

  • Es wird in Zukunft mehr und größere Change-Management-Prozesse geben
  • Die Abhängigkeit des eigenen Innovationsmanagements von der technologischen Entwicklung der Außenwelt wird zunehmend spürbarer
  • Der Anspruch Nachhaltigkeit zu sein, wird deutlich aufwändiger
  • Betriebliche Fortbildung wird tiefer in den betrieblichen Alltag zu integrieren sein
  • Die “Social Responsibility” steigt im Allgemeinen und im Besonderen

Doch vor allen Dingen: Wird die Qualität der Kommunikation zwischen Management und Mitarbeitern, zwischen verschiedenen Netzwerken innerhalb eines Unternehmens, zwischen dem Unternehmen und der Außenwelt einer der entscheidenden kritischen Erfolgsfaktoren werden.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.